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Qualifikation für 2015

Nur zwei Wochen nach der WM traten wir an, um die Qualifikation für 2015 in trockene Tücher zu bringen. Bei der OG Weende war die Herbstprüfung mit 21 Teilnehmern komplett ausgebucht und wir waren dabei. Wir hatten Glück bei der Fährtenarbeit, der dicke Nebel am Morgen hielt die Äcker feucht, bis wir an der Reihe waren und Ileviz suchte 100 Punkte, eine perfekte Arbeit. Nach 3 IPO1, 2 IPO2, 10 IPO3, 1 FH1 und 3 FH2 -Fährten, sowie 2 Begleithunden ging der erste Tag zu Ende. Sonntags starteten wir wieder im Nebel mit den Unterordnungen und wir sahen beachtliche Leistungen. Ileviz leistete sich nur kleine Fehler, er hätte schneller durchsitzen sollen und auch bei der Platzübung schneller liegen sollen. Beim Apport über die Hürde, startete er schon beim Luftholen zum Kommando. Mit 97 Punkten waren wir sehr zufrieden. Im Schutzdienst legte er, wie er das die letzten Male schon gemacht hatte, wieder ein Stück obendrauf. Nach einer sehr flotten Revierarbeit zeigte er volle Griffe, starken Einsatz und nur leichte Mängel im Gehorsam. Für das Einparken zum Seitentransport brauchten wir ein Zusatzkommando und beim Rückentransport passte die Position nicht. Bei der letzten Kampfhandlung hätte er sollen klarer trennen, das wars! Uns blieben 96 Punkte im Schutzdienst und 293 Punkte gesamt. Ich bin sehr stolz auf meinen "Kleinen".

Ileviz vom Grey Power an der WM des RSV Global!
Am ersten Oktoberwochenende 2014 startete ich mit Ileviz an der ersten Weltmeisterschaft des RSV Global, die eigentlich die 5. ISP des RSV2000 hätte sein sollen. Nein, wir haben nicht gewonnen, aber wir sind auf dem Weg dahin!
Nachdem FCI und VDH uns drei Tage vor Veranstaltungsbeginn unüberwindliche Hindernisse in den Weg warfen und keinerlei Kompromissbereitschaft zeigten, firmierte die ISP in die WM des RSV Global um.

In der Fährte begann Ileviz sehr konzentriert und intensiv auf dem sandigen, trockenen Boden und meisterte die Spur und die Winkel bis zum zweiten Gegenstand nahezu perfekt. Dann musste er seiner Unerfahrenheit Tribut zollen und hatte viel Mühe am dritten Winkel. Seine Nase war verkrustet vom Sand und es dauerte eine ganze Weile, bis er wieder auf die Fährte fand und dann korrekt bis zum Ende suchen konnte. So blieben uns 86 Punkte, ein „gut“. Die Unterordnung am folgenden Tag lief zunächst gut an, doch dann unterliefen mir zwei gravierende Fehler in der Vorführung der Freifolge und der Sitzübung, die insgesamt 8 Punkte kosteten. Platz und Steh lagen danach wieder im „sehr gut“, die drei Apportierübungen und das Voraussenden waren vorzüglich, ebenso die Ablage unter Ablenkung, so gab es am Ende die Note sehr gut mit 90 Punkten. Der „große“ Test für uns kam im Schutzdienst. Nach nur 22 Trainingseinheiten im gesamten vergangenen Jahr war die Frage, ob die Ausbildung wirklich ausreichte für solch eine große Prüfung. Hier zeigte nun Ileviz seine Qualitäten. Er revierte sehr flott um die Verstecke und verbellte den Helfer druckvoll und anhaltend. Die Gehorsamsteile des gesamten Schutzdienstes waren perfekt. Die Flucht und den Angriff des Helfers vereitelte Ileviz energisch mit vollen Körpereinsatz, zuletzt hätte er den Griff ruhiger halten sollen. Den Angriff aus dem Rückentransport parierte er wuchtig und beim Angriff aus der Lauerstellung ging er mit hohem Tempo in den Helfer und setzte hier sehr gute Griffe. Er konnte es sich jedoch nicht verkneifen, nach dem Ablassen noch einmal am Schutzarm anzustoßen. Den Abschluss bildete ein perfekter Seitentransport zum Leistungsrichter. Ileviz erhielt die Note „sehr gut“ mit 90 Punkten, gesamt 266 Punkte mit der Note „gut“. Auf dieser Basis werden wir nun weiterarbeiten und im nächsten Jahr ganz sicher wieder antreten.

 

Nach unserer dritten VDH Deutschen Meisterschaft ging für Bud und mich ein Lebensabschnitt zu Ende und ein neuer begann. Dies war seine letzte IPO. Ab sofort greifen wir nur noch in der Fährte bei Wettkämpfen an. Er konnte sein fortgeschrittenes Alter nicht verleugnen, dazu hatten wir diesmal echtes Pech beim Losen und mussten morgens um 6.25 Uhr zur Unterordnung antreten. Bud war hellwach und hatte eine neue Idee: Er fährtete die erste Gerade der Freifolge während ich verzweifelt nach einem Mauseloch Ausschau hielt, das für uns beide groß genug gewesen wäre. Nach der verpatzten Sitzübung lief es dann wieder rund, doch der Richter war ebenfalls noch nicht ganz wach, zumindest hatte er seine Selbstfindungsphase an diesem Wochenende noch nicht abgeschlossen. Er zog bis zum Nachmittag allen Teams jegliche Äußerung von Trieb oder Arbeitsfreude ab. Im Schutzdienst, nur eine Stunde nach der Unterordnung zeigte Bud dann, wo seine Qualitäten liegen. Seine Griffe waren voll, fest und ruhig und er zeigte noch einmal richtig Einsatz in der Konfrontation mit dem Helfer. Abzüge gab es wie üblich in den Gehorsamsbereichen, ein Doppelkommando fürs "Aus" nach der "Langen" und ein paar Flegeleien beim Seitentransport. Wir beendeten den ersten Tag mit 80 P in der UO und 84 P im Schutzdienst. Am Sonntag fuhren wir mit der letzten Fährtengruppe mit 1,5 Stunden Verspätung ins Gelände. Dort gab es viele Diskussionen, weil Fährten zu nahe beieinander lagen, Gegenstände nur wenige Schritte nach dem Winkel kamen, Futter auf den Fährten lag etc. Bud suchte als vorletzter Hund konzentriert bis zum zweiten Winkel. Dort überprüfte er sehr genau eine Fremdfährte - jemand war in den Acker gelaufen und offensichtlich an unserer Fährte umgekehrt. Schließlich entschied er sich für die richtige Fährte und der Rest der Spur war kein Problem. Kurz vor dem letzten Gegenstand lag ca. 1 Meter neben der Spur ein Ball, den Bud wohl gesehen hatte, der ihn aber nicht aus dem Konzept brachte. Nach Bekanntgabe unseres Ergebnisses von 90 Punkten sehr gut, entließ ich ihn mit "Hol de Balle" und er rannte direkt zu dem Ball, um ihn stolz mit zu nehmen. Natürlich hätten wir insgesamt gerne mehr Punkte mitgenommen, aber alles in allem hat sich der alte Herr noch mal ganz ordentlich und mit allen seinen Ecken und Kanten präsentiert. Unser nächstes Ziel ist die Teilnahme an der FH-Meisterschaft, vielleicht schon in diesem Jahr, oder auch erst im nächsten, da lassen wir uns Zeit.

Anke Müller von Sporthundfoto hat auch in diesem Jahr wieder traumhafte Fotos geschossen! Demnächst ein Album von Buds letzter IPO hier!

 

Ileviz besteht die IPO 2 mit 99/98/97  294 Punkten vorzüglich!

Leistungsrichter Erwin Klöck vom ADRK - selbst DM und WM Teilnehmer -  war von Ileviz begeistert. Der Kleine zeigte eine konzentrierte Fährte mit minimalen Fehlern, für die es 99 Punkte gab. Die Unterordnung lief er von Anfang bis Ende hoch im Trieb, voll konzentriert und korrekt und kommentierte nur gelegentlich mit Quietschen seine Begeisterung fürs Apportieren und das Voraus. In der Grundstellung für das Apportieren auf ebener Erde saß er ganz leicht unruhig, sein einziger "echter Fehler", dafür gab es 98 Punkte und die Note vorzüglich. Im Schutzdienst gab es Abstriche für dreimaliges Anstoßen nach dem Ablassen und eine leichte Abweichung zu Beginn des Rückentransportes, der Rest war perfekt und 97 Punkte. Das Gesamtergebnis von 294 Punkten zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich bin sehr stolz auf den Kleinen, der nun tatsächlich langsam erwachsen wird. Fürs Jahresende haben wir uns die IPO 3 vorgenommen und wenn alles gut geht, kann er dann in 2014 in Bud's Fußstapfen treten und überregional zeigen, was in ihm steckt.

Am dritten Aprilwochenende stellten wir uns wieder der Qualifikation des RSV2000 für die VDH DM. Wir hatten einen enormen Trainingsrückstand, vier Wochen zuvor lag noch Schnee bei uns und an Unterordnung oder Schutzdienst war nicht zu denken. Aber der alte Knabe hat es noch einmal vollbracht. Wir fahren im August zum dritten Mal zur VDH DM. Das Fährtengelände sah auf den ersten Blick nach 100 Punkten aus, aber es hatte seine Tücken. Sehr trockener und harter Boden mit verwelktem Raps als Auflage, das ganze an einem welligen Hang mit starkem Wind. Am dritten Winkel hatte Bud keinerlei Geruch mehr in der Nase, er kreiste mehrmals und nur mit dezenter Hilfe konnte er die Fährte wieder aufnehmen. Mit 89 Punkten waren wir in guter Gesellschaft. In der Unterordnung zeigte sich der Trainingsmangel, zwar klappten alle Übungen, aber Sitz, Platz und Steh führte er langsam aus, an der Hürde streifte er leicht, mit 91 Punkten mussten wir zufrieden sein. Im Schutzdienst war die Arbeit des letzten Jahres offensichtlich über den Winter in Vergessenheit geraten, die Unterordnungsteile liefen wie in früheren Jahren doch ziemlich aus dem Ruder, das Beißen hat er gottseidank nicht verlernt, so kamen wir auf 90 Punkte und gesamt 270 P. In diesem Jahr werden nur 7 Teilnehmer zur VDH DM geschickt und es liegt eine Menge Arbeit vor uns, um uns dort ansprechend zu präsentieren. Allem voran werden wir uns um Kondition und Muskelaufbau kümmern und auch wieder um den Gehorsam im Schutzdienst. Danke an Beate Rominger für die tollen Bilder!

Beim ADRK sind wir immer willkommene Gäste, so auch in diesem Jahr bei der BG Alb-Donau in Nasgenstadt. Am 24. und 25. November starteten wir dort an der Herbstprüfung gemeinsam mit einigen Rottweiler-Teams, Malis und DSH. Bud zeigte endlich einmal auch an einer Prüfung, dass er nicht nur die Fährte, sondern auch Unterordnung und Schutzdienst im "V" laufen kann. Die intensiv riechende Gülle auf dem Fährtenacker kostete uns 3 Punkte, da Bud zum Ende der Fährte entlasten musste. In der UO lief alles wie am Schnürchen. Die Freifolge aufmerksam, die Sitzübung schnell, das Platz hätte eine Idee schneller sein können. Alle Apportierübungen waren schnell und korrekt, nur in der Grundstellung ein kleines bisschen unruhig. Das Voraus und die Ablage wieder perfekt. Im Schutzdienst spulte er sein Programm routiniert ab, 3 Punkte kostete das Fehlen der Grundstellung vor den Seitentransporten und das nicht ganz korrekte Laufen im zweiten Seitentransport. Leistungsrichter Thomas Weber, selbst erfahrener und aktiver Hundeführer sah alle Fehler. Mit 97/96/96 290 Punkten vorzüglich wurden wir Herbstmeister der BG Alb-Donau und haben nun bis zum nächsten Jahr einen Wanderpokal von den Rottis in der Vitrine stehen.

Ileviz meisterte die IPO 1 mit kleineren Fehlern, aber vor allem im Schutzdienst sehr überzeugend in den Beiß- und Belastungsfasen. Zwei zusätzliche Auskommandos und ein unführiger Seitentransport kosteten sieben Punkte. Es gab lobende Worte für seine Einstiege und Griffe. Die Unterordnung war geprägt vom ungebremsten Trieb des "Kleinen", während der gesamten Vorführung kommentierte er alles lautstark. Er arbeitete sehr schnell, aber noch etwas ungenau. Nach einem sehr schnellen Voraus lag er schnell platz, stand aber kurz bevor ich bei ihm war auf. Die Fährte begann er konzentriert, doch am zweiten Winkel verirrte er sich und konnte erst nach dem Winkel die Spur wieder aufnehmen. Mit 88/90/93 271 Punkten sehr gut sind wir aber sehr zufrieden. Er hat gezeigt, dass er das Zeug zum Gebrauchshund hat und in Bud's Fussstapfen treten kann.

Die dritte ISP des RSV2000 fand auch in 2012 wieder in Korbach/Hessen statt. 42 Teilnehmer aus Argentinien, Brasilien, Norwegen, Schweden, Niederlande, Spanien und Deutschland waren angetreten, ihre Leistungen von je zwei Richtern aus Finnland, Niederlande, Schweden und Deutschland beurteilen zu lassen. Wir haben uns glänzend geschlagen, mit 279 Punkten sehr gut belegten wir den 10 Platz! Das auf den ersten Blick leicht erscheinende Fährengelände hatte seine Tücken, gab es doch mehrere Ausfälle auch von erfahrenen Hunden. Zu Beginn der 800 m langen Fährte zeigte Bud eine kurze Unsicherheit, kam nach zwei Schritten zurück zum Abgang und vergewisserte sich, dass er richtig war. Ohne Hilfe ging er wieder in die Spur und suchte danach bis zum zweiten Winkel perfekt. Dort machte er zunächst einen Schritt nach links, bevor er dann den Winkel nach rechts ausarbeitete, nach dem dritten Winkel entlastete er kurz, so dass wir mit 96 Punkten vorzüglich aus der Fährte kamen. Die Unterordnung am Sonntag Mittag arbeitet Bud - bis auf unseren obligatorischen Fehler beim Sitz - sehr gut ab. Leider kostete uns das "Sitz" sieben Punkte, so dass wir mit 88 Punkten abschlossen. In seiner Lieblingsdisziplin, dem Schutzdienst, zeigte Bud, dass er neben seiner hervorragenden Griffqualität und Dominanz auch führig sein kann. Die Arbeit des letzten Jahres zeigte erste Erfolge. Kleinigkeiten, wie das vorzeitige Abliegen zur Flucht kostete Punkte. Die Bewachungsphasen hätten etwas druckvoller sein sollen, dafür waren seine Einstiege und Beißphasen wiederum vorzüglich. Am Ende standen 95 Punkte, das höchste sehr gut zu Buche. Mit 279 Punkten auf dem 10. Platz sind wir super zufrieden! Wie Fiffi an der Siegerehrung ausführte, hätte jeder der zehn Erstplatzierten ganz oben auf dem Treppchen stehen können, bei fast allen verhinderte nur ein einziger grober Fehler, dass es zum Sieg gereicht hätte. In diesem Sinne ist für uns nach der ISP vor der ISP. Wir arbeiten weiter an den Übungen, die noch nicht perfekt sind und werden im nächsten Jahr sicher wieder antreten!

Am ersten Augustwochenende starteten Bud und ich zum zweiten Mal an der VDH Deutschen Meisterschaft der Gebrauchshunde, die diesmal in Weida/Thüringen statt fand. Die Atmosphäre war wie im letzten Jahr geprägt vom Spaß am Hundesport und Kameradschaft. Die Ausrichter hatten sich viel Mühe gemacht, für die Hundesportler optimale Bedingungen bereitzustellen. Das Fährtengelände bestand aus riesigen - für unsere Verhältnisse - Äckern, nein eigentlich war es nur ein Acker von mehreren hundert Hektar, der allerdings extrem trocken und hart war. Manche Stellen waren feiner und weicher, aber wir hatten das Glück bei 35 °C auf einem sehr groben, harten Stück zu suchen. Bud arbeitete perfekt bis zum zweiten Gegenstand, dann war er konditionell am Ende und kämpfte sich mit offenem Fang mühsam ans Ende. Dafür gabs dann leider nur 87 Punkte. Unsere Unterordnung war geprägt von einem perfekten Fusslaufen, das wir mittlerweile erarbeitet haben, Position und Aufmerksamkeit stimmten und Bud bedrängte nicht. Bei der Sitzübung bauten wir unseren mittlerweile obligatorischen Fehler ein, perfektes Steh. Beim Apportieren an der Hürde machte Bud einen Frühstart und beim Voraus reagierte er schon auf die Anweisung des Richters zum Ablegen mit einer Vollbremsung. Es blieben uns 83 Punkte, mit denen wir natürlich nicht zufrieden sind. Im Schutzdienst zeigte Bud seine Qualitäten in Griff und Belastbarkeit wie gewohnt, auch die Gehorsamsbereiche waren wieder stabil. Der Leistungsrichter des ADRK bemängelte verschiedene Dinge, die wir ehrlich gesagt nicht verstanden haben, aber was solls, er ließ uns immerhin im sg mit 90 Punkten. Am Ende wars der 33. Platz und wieder ein tolles Wochenende mit Hundesport, das Bud und mir viel Spaß gemacht hat. Danke an Anke Müller und Björn Unterstab für die schönen Bilder!

 

600km Anreiseweg hatten wir im April 2012 zur VDH Qualifikation nach Ostbevern, einer völlig ebenen Gegend zwischen Münster und Osnabrück. Bei echtem Aprilwetter fanden die Fährten alle am Samstag statt. Wir waren die letzten in einer Gruppe, die auf sehr staubigem Acker bei fast schon sommerlichen Temperaturen suchte. Vor uns gab es einige Ausfälle und Bud musste alles geben. Er suchte konzentriert und intensiv, so dass am zweiten Winkel die Nase "zu" war. Obwohl er den Winkel schon korrekt ausgearbeitet hatte, vergewisserte er sich nochmal ganz genau, ob er auch richtig war. Am vierten Winkel passierte genau dasselbe. Der Rest war ok, so blieben uns 93 Punkte, die fehlenden sieben Punkte schmerzten. Samstags abends hörte der kräftige Aprilschauer genau zu unserem Schutzdienst auf. Bud probierte wieder ein paar Extra-Einlagen, aber wir konnten immerhin 91 Punkte retten. Während der Unterordnung am Sonntag teilten wir uns den Platz mit einem netten braunen Igel, der über den Rasen wuselte und den Bud so gerne apportiert hätte. Auf dem Weg zu den Apportierhölzern konzentrierte er sich wieder, aber mit 87 Punkten können wir nicht zufrieden sein. Da war so viel mehr drin!. Jetzt stehen wir wieder auf dem dritten Nachrückerplatz wie im letzten Jahr und bereiten uns auf die VDH DM in Weida vor. Wir würden gerne noch mal mitmachen.


An der ISP des RSV2000 e.V. am ersten Oktoberwochenende in Korbach starteten wir nach der VDH-DM mit dem Vorsatz, noch ein paar Punkte aufzulegen. Das hat leider nicht geklappt. In der Unterordnung begann Bud sehr konzentriert, die Freifolge war sehr schön, nur das Absitzen vor der Gruppe war etwas langsam. Die Sitzübung war perfekt, die Platzübung und das Steh führte er frühzeitig aus. Das Apportieren war wieder sehr gut, er brachte schnell und hielt das Holz absolut ruhig, die Sprünge waren frei und kraftvoll. Er ging schnell und gerade voraus und legte sich auf Hörzeichen schnell ab, aber als die Zuschauer klatschten stand er auf und suchte seine Beute. Es blieben uns 87 Punkte. Im Schutzdienst fiel er dann in alte, verarbeitet geglaubte Verhaltensweisen zurück. Er war nicht regelbar, brauchte zwei Zusatzkommandos fürs Ablassen und wir gingen mit 84 Punkten vom Platz. Die Fährte rettete uns das Gesamt-SG. Auf blankem, trockenem Acker bei großer Hitze, die Luft flimmerte über dem Boden, suchte Bud in Perfektion und erhielt 100 Punkte. So hatten wir noch einen versöhnlichen Abschluss und reihten uns mal wieder genau in der Mitte des Feldes am 20. Platz ein. Da wir zwei immer noch Spaß an der Arbeit miteinander haben, geben wir nicht auf und machen weiter. Nach der Prüfung ist vor der Prüfung, unser nächster Auftritt wird die Qualifikation zur VDH-DM 2012 in Ostbevern sein.

 



Am letzten Juli-Wochenende starteten Bud und ich an der VDH Deutschen Meisterschaft IPO in Herne. 60 Teilnehmer aller Gebrauchshunderassen waren dort vertreten. Wir begannen samstags mit der Unterordnung, bei der ich zu Beginn etwas Mühe hatte, Bud in die Konzentration zu bekommen. Dadurch war die Freifolge nicht so schön wie gewohnt und statt Sitz machte Bud Steh. Ab der Platzübung lief es dann sehr gut, vor allem die Apportierübungen wurden vom Richter sehr gelobt.
Im Schutzdienst liess sich Bud vorzüglich lenken und verbellte sehr gut. In allen Kampfhandlungen demonstrierte er seine herausragende Griffqualität, alle Griffe waren voll, fest, ruhig und sicher in der Belastung. Abstriche gab es in den Bewachungsphasen, in denen er hätte noch druckvoller bewachen sollen und im Rückentransport, hier ging er leicht vor. Auch die Seitentransporte hätten führiger sein können. Seine Angriffe kamen sehr wuchtig und entschlossen, auch das Ablassen war kein Thema mehr, er führte alle Kommandos perfekt aus. Die Fährte auf einem stark begüllten Acker sah im ersten Moment relativ leicht aus, hatte aber ihre kleinen Tücken. Der erste Winkel bereits nach wenigen Schritten, ebenso ein Gegenstand nur ca. 10 Schritte nach dem Winkel waren für Bud keine Herausforderung. Einzig der intensive Gestank liess ihn nach einer längeren Strecke kurz Luft holen. An zwei Verleitungen - möglicherweise Wildspuren - vergewisserte er sich kurz rechts-links und suchte dann korrekt weiter. Die gesamte Suche war konzentriert und intensiv.

 



Am 21./22. Mai traten wir in Großörner zur Qualifikation des RSV2000 für die VDH Deutsche Meisterschaft 2011 an. Die Fährten im Maisacker waren sehr schwer, weil es schon seit zwei Monaten nicht geregnet hatte und der Boden extrem trocken und staubig war. Der starke Wind trieb den Staub in Nasen und Augen, viele Hunde mussten nach der Fährte
erst einmal freigeputzt werden. Bud entlastete zeitweise beim Fährten und trotzdem war die Nase am letzten Winkel an der Grenze der Leistungsfähigkeit, uns blieben nach kleinen Fehlern 96 Punkte. Die Unterordnung fand im Stadion bei brütender Hitze statt, die Platzübung verbockte ich selbst, das Platz beim Voraus versemmelte Bud, minus 2 x 5 Punkte ergaben am Ende noch respektable 88 Punkte. Den Schutzdienst absolvierten wir in gewohnter Manier, druckvoll und mit noch ausreichendem Gehorsam. Die Fehler im Unterordnungsbereich des Schutzdienstes summierten sich am Ende auf 10 Punkte, so dass uns 90 P. blieben. Gesamt 274 Punkte sehr gut und der 8. Platz im Klassement. Das bedeutet den 3. Nachrückerplatz für die VDH-DM, unsere Chancen stehen also gut, dass wir in Herne dabei sind.


Am 12. und 13. Juni fand in Hilgermissen die VDH-Qualifikation des RSV2000 statt. Trotz eines Desasters in der Fährte, wo Bud sich auf der moorigen Viehweide völlig verirrte, belegten wir im Gesamtklassement den 15. Platz.
Danke an Andreé Flenner
www.hundesport-fotografie.de  für die Bilder!


 Am 31. Oktober 2009 legte Bud die Quali für 2010 mit 97/90/97  284 Punkten sehr gut ab.


Am 3.Mai 2009 gewann Bud den Int. FH-Pokalwettkampf in Glattal in FH 2 mit 100 Punkten vorzüglich. Zusammen mit Ela von der Sigisliebe, die die FH 2 mit 98 Punkten vorzüglich abgelegt hat, gewann er die Mannschaftswertung beim FH-Pokalwettkampf.



An der FCI-Landesqualifikation hat Bud mit 71/85/96 252 Punkten den 36.Platz belegt.



Am 30. November 2008 hat Bud die FH 1 bei der OG Filder mit 100 Punkten vorzüglich abgelegt.


Am 2. November 2008 hat Bud an der Herbstprüfung der OG Mengen die Quali für die LGA 2009 mit 98/92/96  286 Punkten vorzüglich abgelegt.



Am 20.April 2008 hat Bud die IP 3 mit 97/92/96  285 Punkten sehr gut abgelegt.




   
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